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CMD/Kiefergelenkstherapie – Craniomandibuläre Dysfunktion in München

Die craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) beschreibt ein Zusammenspiel aus Kiefergelenk, Kaumuskulatur und Zahnkontakten. Da der Kieferbereich über Muskel-, Faszien- und Nervenverbindungen mit dem restlichen Körper in Zusammenhang steht, können sich Beschwerden von dort ausgehend grundsätzlich auf den gesamten Bewegungsapparat auswirken. In meiner Praxis betrachte ich das craniomandibuläre System daher im osteopathischen Gesamtzusammenhang.

“Du sollst nicht fragen, ob es ein Fall für die Osteopathie ist, sondern was die Osteopathie für diesen Fall machen kann”

John Martin Littlejohn

Was ist CMD in der osteopathischen Betrachtung?

Craniomandibuläre Dysfunktionen bezeichnen Störungen im Zusammenspiel von Kiefergelenken, Kaumuskulatur und Zahnokklusion. Besonders der Kiefer- und Nackenbereich steht dabei osteopathisch im Fokus: Beide Regionen sind über ein dichtes Geflecht aus Muskeln, Faszien und Nerven eng miteinander verbunden – eine Verbindung, die in der osteopathischen Betrachtung besondere Aufmerksamkeit verdient. Nicht nur die Wirbelsäulenstatik, vielmehr die Gesamtstatik findet Berücksichtigung in der CMD-Behandlung.

Die osteopathische Sichtweise auf CMD wird seit einigen Jahren im fachlichen Austausch zwischen Osteopathie und Zahnmedizin weiterentwickelt. In meiner Praxis begleite ich Menschen mit entsprechenden Beschwerden osteopathisch und berücksichtige dabei diese interdisziplinäre Perspektive.

Alexandra Herbst – Kiefergelenkstherapie in München

Der Kieferbereich zählt zu den komplexesten Regionen des Körpers: Hier treffen Gelenk, Muskulatur, Nerven und Zahnkontakte unmittelbar aufeinander. Genau dieses Zusammenspiel steht im Mittelpunkt meiner Arbeit als Heilpraktikerin mit osteopathischem Schwerpunkt. Anatomisch ist der Kiefer über eine durchgehende myofasziale Kette – von der Fußsohle über Beine und Beckenboden, das Zwerchfell bis hin zur Zungen- und Kaumuskulatur – mit dem gesamten Körper verbunden; auch beim Schlucken arbeiten Zunge, Kiefer und Beckenboden funktionell zusammen. Ich betrachte CMD daher nie isoliert, sondern eingebettet in diese Gesamtstatik des Körpers.

Weitere Einblicke in meine fachlichen Schwerpunkte finden Sie auf meiner [Über mich]-Seite.

Heilpraktikerin – Osteopathie – Kinderosteopathie – Manuelle Therapie – Physiotherapeutin

CMD – mögliche Themenbereiche

Kieferspannungen und Zähneknirschen

Anspannungen der Kaumuskulatur, etwa durch nächtliches Zähneknirschen (Bruxismus), können sich auf das Kiefergelenk und angrenzende Strukturen auswirken.

Beschwerden im weiteren Bewegungsapparat

Über muskuläre und fasziale Verbindungen können sich Themen aus dem Kieferbereich auch auf Wirbelsäule, Becken oder die allgemeine Körperstatik auswirken.

Bewegungseinschränkungen im Kiefergelenk

Ein eingeschränktes oder asymmetrisches Öffnen des Mundes sowie Knackgeräusche können begleitend osteopathisch betrachtet werden.

Tinnitus, Kopfschmerzen, Sehstörungen und Gleichgewichtsstörungen

Neurologisch geprägte Begleiterscheinungen wie Ohrgeräusche (Tinnitus), Kopfschmerzen, Sehstörungen oder Gleichgewichtsstörungen können in Verbindung mit dem craniomandibulären System stehen.

Mundatmung, nächtlich offener Mund und Schnarchen

Eine überwiegende Mundatmung, ein im Schlaf offen stehender Mund oder Schnarchen können mit der Kiefer- und Zungenlage sowie einem verkürzten Zungenband oder einem zurückliegenden Unterkiefer (fliehendes Kinn) in Zusammenhang stehen. Bei Verdacht auf nächtliche Atemaussetzer ist eine ärztliche Abklärung – etwa in der Schlafmedizin oder HNO – empfehlenswert.

Kieferorthopädische Vorgeschichte und Zahn-/Bissschienen-Versorgung

Eine zurückliegende, aktuelle oder anstehende kieferorthopädische Behandlung – etwa mit Zahnspange oder Bissschiene – kann bei Kindern wie Erwachsenen begleitend osteopathisch betrachtet werden.

Ich freue mich auf Ihren Besuch in meiner Praxis

Ob eine erste Abklärung Ihrer Kieferbeschwerden oder die osteopathische Begleitung während einer laufenden Zahnspangen-Behandlung – ich nehme mir gerne Zeit für Ihr Anliegen. Vereinbaren Sie unkompliziert online einen Termin in meiner Healex Praxis für Osteopathie in München.

Ablauf der CMD-Kiefergelenks Behandlung

Zu Beginn einer Behandlung nehme ich mir Zeit für eine ausführliche Anamnese, in der wir gemeinsam Ihre Beschwerden, bereits von Ihrem Zahnarzt oder Kieferorthopäden festgestellte Befunde sowie Ihre individuelle Situation besprechen.

Im Anschluss folgt die osteopathische Untersuchung und Behandlung, bei der ich den Kieferbereich im Zusammenhang mit dem übrigen Bewegungsapparat betrachte – von der Kopf- und Halsregion bis hin zu Wirbelsäule und Becken. Je nach Befund kommen sanfte bis gezielte manuelle Techniken zum Einsatz. Bei zahnmedizinischen oder kieferorthopädischen Fragestellungen empfehle ich die begleitende Abstimmung mit Ihrem behandelnden Zahnarzt.

Für eine Behandlung sollten Sie etwa 50 bis 60 Minuten einplanen. Die Anzahl der Termine richtet sich individuell nach Ihrer Situation.

Davon profitieren Sie
in jeder Lage

Angepasste Therapiekonzepte

Individuell angepasste Kombination unterschiedlicher Therapiekonzepte

Entspannendes Ambiente

Ruhige Atmosphäre in hellen Räumlichkeiten

Kostenübernahme

Privatversicherungen übernehmen je nach Tarif Heilpraktikerleistungen. Viele gesetzliche Krankenkassen erstatten einen Teil für Osteopathische Behandlungen

Intimität & Privatsphäre

Hohe Privatsphäre bei jeder Behandlung

Zeit

Intensive Behandlungszeit

Zielorientierte Therapie

Individuelle Befundanalyse und zielorientierte Therapie$

Impressionen meiner Praxis

Healex Praxis für Osteopathie Impression Behandlungsraum in München
Healex Praxis für Osteopathie in München Impression
Healex Praxis für Osteopathie Impression der Praxis München

Bewertungen meiner Praxis

So finden Sie meine Praxis für Osteopathie in München

Sie finden meine Praxis an der folgenden Adresse: 

Willibaldplatz 5
80687 München

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Weitere Informationen

Die Praxis liegt direkt an der Haltestelle Willibaldplatz und ist aus mehreren Richtungen gut erreichbar. Aus der Innenstadt: Tram 19 fährt ab Karlsplatz (Stachus) direkt und ohne Umstieg bis Willibaldplatz. Schneller geht es mit der U-Bahn U5 bis Laimer Platz und weiter mit der Tram 14 – circa 5 Minuten. Von Pasing: Tram 14, Tram 19 oder Bus 57 bis Mitterfeldstraße, circa 8 Minuten. Vom S-Bahnhof Laim: Bus 130 bis Pörtschacher Straße, circa 5 Minuten.

Mit dem PKW gibt es ausreichend öffentliche Stellplätze im Straßenraum.

Für Radfahrer gibt es die Möglichkeit eines Fahrradständers vor dem Eingang.

Mitgliedschaften und Zertifizierungen für die Qualitätssicherung

Osteopathen, die die Kriterien einer qualifizierten Ausbildung erfüllen, sind in einem Berufsverband organisiert.
Hier können sie sich über die Inhalte und Ausbildung informieren:

www.bv-osteopathie.de

www.bao-osteopathie.de

www.hpo-osteopathie.de

Häufig gestellte Fragen

  • Was ist CMD?

    CMD (craniomandibuläre Dysfunktion) bezeichnet Störungen im Zusammenspiel von Kiefergelenk, Kaumuskulatur und Zahnkontakten, die sich auf den gesamten Bewegungsapparat auswirken können.

  • Ersetzt die osteopathische Behandlung den Zahnarzt?

    Nein! Die osteopathische Betrachtung von CMD ergänzt die zahnärztliche oder kieferorthopädische Diagnostik und Behandlung, ersetzt sie aber nicht.

  • Wie lange dauert eine CMD-Behandlung?

    Für eine Behandlung sollten Sie etwa 60 Minuten einplanen.

  • Welche Beschwerden können mit CMD in Verbindung stehen?

    Dazu zählen unter anderem Kieferspannungen, Zähneknirschen, Bewegungseinschränkungen im Kiefergelenk sowie Tinnitus, Kopfschmerzen, Sehstörungen oder Gleichgewichtsstörungen.

  • Soll ich etwas Bestimmtes zur Behandlung mitbringen?

    Falls vorhanden, bringen Sie gerne Ihre Beißschiene mit

  • Kann ein offener Mund und Nasenatmung mit CMD im Zusammenhang stehen?

    Ja, eine überwiegende Mundatmung oder ein habituell offener Mund können mit der Kiefer- und Zungenlage und damit auch mit dem craniomandibulären System in Zusammenhang stehen.